Maschinen- & Anlagenbau
Laufrolle für Waschanlage

Eine zu hohe Geräuschentwicklung von Kunststofflaufrollen im Einsatz und ein übermäßiger Verschleiß, das waren die Probleme, mit denen sich ein Hersteller von Waschanlagen konfrontiert sah. Sahlberg entwickelte gemeinsam mit dem Kunden ein Verbundteil, bestehend aus einem hydrolyse-beständigen Polyurethan-Gießring, der auf ein Kunststoffdrehteil aufgezogen wird. Eine ausgezeichnete Laufruhe bei hoher Verschleißfestigkeit und damit deutlich verlängerten Standzeiten konnte erreicht und das Bauteil erfolgreich in die Serie übersetzt werden.
Dichtende Lagerung für Textilmaschine

Ein Hersteller von Textilmaschinen benötigte für eine Vernadelungsanlage ein Bauteil, das eine dauerhafte Abdichtung auch bei oszillierenden Winkelauslenkungen zwischen Pleuel und Welle garantiert. Von Sahlberg wurde ein Gummi-Metall-Element aus einer speziellen, hoch elastischen Gummimischung entwickelt, dessen Kontur exakt auf den Spannungsverlauf im Material des Bauteils abgestimmt ist. Das Resultat sind eine zuverlässige Abdichtung und eine lange Standzeit. Die Lösung überzeugte und wird von Sahlberg in die Serie geliefert.
Trennschützdichtsystem für Kraftwerke

Ein Zulieferer von Kraftwerken suchte eine neue Dichtung für ein vierteiliges und sehr großes Trennschott. Das neue System sollte sich wesentlich schneller montieren lassen und damit zu einer Beschleunigung der jährlichen Revisionsarbeiten an den Kernkraftwerken beitragen. Von Sahlberg wurde gemeinsam mit dem Kunden ein modifiziertes Dichtungssystem entwickelt und erprobt. Musste die Dichtung bisher bei jedem Einsatz auf den gesamten Umfang des Trennschott montiert werden, so gestattet die neue Lösung eine dauerhafte Montage des Profils und reduziert die Montagearbeiten nur noch auf die Trennstellen. Für diese wurden eigens kurze Klemmleistenstücke mit entsprechenden Spannvorrichtungen konstruiert. Die Praxistauglichkeit des Dichtprinzips wurde vorab in theoretischen Versuchen und anhand von Mustern geprüft. Nachdem dann der TÜV das System geprüft und die Zulassung hierfür erteilt hatte, wurde das erste Trennschott entsprechend umgerüstet. Die Montagezeiten konnten so von rund achteinhalb auf etwa eine Stunde reduziert werden, was für die Kraftwerksbetreiber einen erheblichen wirtschaftlichen Vorteil bedeutet. Die Ergebnisse waren so überzeugend, dass nach und nach alle baugleichen Kraftwerke mit dem neuen Dichtsystem ausgerüstet werden.